Entstehung des Werner Museums

1962 wurde das Heimatmuseum Werne vom damaligen Realschullehrer und Heimatvereinsvorsitzenden Karl Pollender, dessen Name das Museum seit seiner Neukonzipierung trägt, in zunächst zwei Räumen des Erdgeschosses gegründet. 1968 kam die "Westfälische Stube" hinzu und 1980 wurde das ganze "Alte Amtshaus" von 1691, ursprünglich Sitz des Amtsrentmeisters, in Museum und Archiv der Stadt Werne umgewandelt.
Im Jahre 2003 wurde der neue Museumsanbau mit dem neugestalteten Eingangsbereich, dem Ausstellungsraum für das Priestergewand aus dem 13./14. Jahrhundert und dem neuen Museumsgarten eröffnet. Nun besitzt das Museum fast 1000qm Ausstellungsfläche und kann mittlerweile auf mehr als 650 000 Besucher seit der Neugestaltung zurückblicken.  

-- Hier geht es zu einem kleinen Rundgang in Form von Video Sequenzen --

Museumsanbau/Eingang:

Kanzel aus der St. Christophorus-Kirche, Durchgang zu den Wärmehäuschen, d.h. Ausstellungsraum mit Priestergewand (Kasel) aus dem 13./14. Jahrhundert.
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Keller:

Vor- und Frühgeschichte (Fluoreszenz-Kabinett, Dinosaurier-Diorama, Abteilung "Boten aus dem Weltall", Leseecke)

Erdgeschoss:

Westfälische Stube, mittelalterliche Stadtwerdung von Werne, Sonderthemen über die Rathäuser im Oberstift Münster und die "Simon-Juda-Kirmes" (Sim-Jü)

1. Obergeschoss:
Werne im 19. und 20. Jahrhundert

2. Obergeschoss:

Sonderausstellungen, Film- und Diavorführungen

Mittlerweile wird das Museum so gut in der Bevölkerung von Werne und Umgebung angenommen, dass Ende 2012 über 650 000 Besucher seit 1981 (ca. 20.000 im Jahr) begrüßt werden konnten. Damit zählt Werne zu den bestbesuchten Museen im Kreis Unna und darüber hinaus. Vor allem Kinder und Jugendliche zählen zu den Stammgästen des Museums und stellen über die Hälfte der jährlichen Besucher.